Neubeginn

Silvester, Neujahr… Neubeginn, Neuanfang, Hoffnung…

Hoffnung, dass es möglich ist, etwas zu verändern, dass es besser wird, dass man im nächsten Jahr die Kraft, den Mut findet endlich das zu tun, nachdem man sich sehnt. Das Leben zu führen, das man sich erträumt hat.

All das Alte hinter sich zu lassen, die Spinnweben, den Staub aus seiner verkrusteten alten Welt zu werfen, all die Selbstlügen und Ausreden hinter sich zu lassen und seine Träume wieder auf Hochglanz zu polieren. Den Glauben in sich und seine Fähigkeiten wieder zu finden, aus dem Dunst und Nebel der Vergangenheit zu treten und da zu sein, anzukommen. Aus dem üblichen, alltäglichen, normalen, das zu finden, was einen Ausmacht, was einen zu den einem Menschen macht, das individuelle, einzigartige in sich, in seinem Können, in seinem ich sein zu finden…

Aus der Dunkelheit in das Licht eines neuen Jahres zu treten, Träumen eine Realität zu geben, Hoffnung nicht einfach nur Hoffnung sein zu lassen, sondern ihnen Leben einzuhauchen, Gestalt und Formen zu geben, sich neu geboren zu fühlen, die Energie zu fühlen, wenn in der Ferne am Horizont die Sonne empor steig, das Licht, die Wärme, das pure Leben wieder durch seine Adern fließen lässt und der Funken des ersten Lichtes das Feuer der Sehnsucht neu entfacht. Wie oft fragen wir uns was wäre, wenn, was hätten wir werden, tun und sein können, hätten wir diesen oder jenen Weg eingeschlagen. Selbstzweifel, Enttäuschung und Mutlosigkeit in einem grau in grau gewordenen Jetzt gemeißelt. Erstarrt zu einem Steinklotze, der einem am Bein hängt, den man mitschleppt, der einem in der Dunkelheit schlafloser Nächte zu erdrücken droht, der einem den Atem raubt und die Tage zur Abfolge ewig gleicher zur Gewohnheit gewordenen Gewöhnlichkeit verkommen lässt.

Bis Silvester, bis Neujahr, bis zu dem Augenblick, da die Hoffnung eines Neubeginns, die Verheißung der ersten Sonnenstrahlen eines neuen Tages und das Feuer der Sehnsucht Ketten zum Schmelzen und Steine zum Zerbersten bringen. Man von der Energie des Augenblickes hinweggespült wird, mitgerissen wird, wie eine Explosion mit der Erkenntnis, dass man gehen muss, das man den Weg beschreiten muss, dass man das leben muss, was man sein möchte. Dass man keine Gipfel erklimmen, kein Ziel erreichen wird, keine Hoffnung, keinen Traum verwirklichen wird, wenn man sich nicht auf den Weg macht….

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